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Screenshots / Burgbau-Wettbewerb / Der dunkle Herrscher


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12 von 15

AutorSmith
Zeit08.01.2007 23:51:04
Dateigröße189 Kb
TagsBurgbau-Wettbewerb

In einem weit entfernten Land herrschte einst ein grausamer König, dessen Familie schon seit Generationen seine Untertanen unterdrückte. Er verlangte einen hohen Anteil an der Ernte der Bauern, lies hin und wieder ein Dorf niederbrennen, wenn er schlecht gelaunt war und zwang sein Volk, in seinem Land zu bleiben, indem er die Grenzen streng überwachte. Sein Reich war mächtig und die ausgehungerte Bevölkerung musste hart arbeiten und hatte daher wenig Zeit Widerstand zu organisieren. Selbst wenn ihnen dies gelungen wäre, hätte sich wahrscheinlich niemand bis zum dunklen Herrscher vorgewagt, denn er hatte sagenumwobene Kraft und abgesehen davon einige angebliche Dinge, die seinen Widersachern das Leben schwer machten:

o Da war zum Einen ein mächtiger Magier, welchen die Bewohner mit seltenem Humor nur "Maggi" nannten, der in seinem Zauberturm am Meer beständig neue Zaubersprüche erforschte.

o Zum Anderen erzählte man im ganzen Land von des Königs Thron. Aus purem Gold sei er gefertigt und das Gold für den Bau wäre in der Höhle eines schrecklichen Ungeheuers geschürft worden. Dieses Ungeheuer wurde mangels Wissen über dieses Wesen schlichtweg als "Monster" beschrieben, welches tief unter der Erde in einer von Gold umgebenen Höhle umherwanderte und auf gierige Schürfer wartete.
Der Thron aus dem "Monster-Gold" verlieh dem König ungeahnte Standhaftigkeit. Er ertrug Schmerzen, Hunger, Kälte und Müdigkeit wie kein Anderer, fast so, als sei er selbst jenes ewig umherwanderndes Monster.

o Das wichtigste Hindernis auf dem Weg gegen den grausamen König war jedoch seine gewaltige Burg. Nicht nur, dass der Keller viele tausend Clonkmeter in die Tiefe reichte, wo eifrige Clonks Gold, Kristall und Erz förderten, sondern die Burg war vor hunderten von Jahren aus Steinen des Dunkelfelsen erbaut worden und hätte laut uralten Schriftstücken aus dem zweiten Zeitalter schon mehrere Male durch Vulkanausbrüche und vernichtende Erdbeben zerstört worden sein müssen. Jedoch stand sie noch immer fest wie ein Felsen und obwohl niemand darüber sprach wussten es alle: Die Burg war unzerstör- und uneinnehmbar.

Jedoch nach 17 Jahren der grausamen Herrschaft des dunklen Lords, im Jahre 1634 n. Cl., gewann die zahlenmäßig nur noch geringe Bevölkerung urplötzlich Hoffnung. Diese Hoffnung hatte zwei Gründe. Einerseits war da dieses gewaltige Beben und ferne Rauchwolken über dem Meer und der Ascheregen, der nur wenige Stunden später eingesetzt hatte. Hirten aus dem benachbarten Gebirge, mit denen die wenigen verbliebenen Gelehrten in Briefwipfkontakt standen, berichteten von roten Fontänen und Staubexplosionen kurz vor der Küste. Niemand wusste, was dort geschehen war, aber es musste den dunklen Herrscher ziemlich aus der Fassung gebracht haben, denn sofort wurden küstennahe Dörfer evakuiert und es fanden große Truppenbewegungen ins Landesinnere statt.
Der zweite Grund, den die plötzliche Hoffnung hatte, durchbrach wenige Tage nachdem der Ascheregen schon wieder aufgehört hatte die östliche Grenze des Reiches. Man erzählte sich von zwei Reitern und ein paar zusätzlichen Soldaten, die sich sehr geschickt mit grünen Umhängen tarnten und die Wachen an einem Steilpass im Osten bis auf den letzten Clonk niedergemetzelt hatten. Tatsächlich wurden die seltsamen Reiter noch des Öfteren gesehen und wenn sie in soldatenfreie Dörfer gelangten wurden sie dort aufs Herzlichste begrüßt und bewirtet. Die Truppen des dunklen Lords hingegen suchten im ganzen Land nach den mysteriösen Kämpfern und waren dank deren Tarnung nicht erfolgreich. Der grausame König des kleinen Landes war außer sich vor Wut und warf bis auf wenige ausgewählte Krieger und Diener alle Truppen aus der Burg, um nach den Rebellen zu suchen, die sich mittlerweile bis wenige hundert Meter vor die Burg gewagt hatten. Als ein Ritter der Burg, ein Meister des Schwertes, die Burg im Morgengrauen gegen den Befehl des Königs verlies, um Wipfe in den nahegelegenen Wipfhöhlen zu jagen, stürmte die grüne Bande aus ihrem Versteck und wenige Minuten später fand sich der wipfjagenwollende Schwertmeister vor der Burg von einem Speer durchbohrt und die sagenumwobenen Krieger im Thronsaal der Burg, wo der böse Baron gerade beim Frühstück war....

Ab hier kann sich jeder die Geschichte selbst weitererfinden, denn diese Szene wird in meinem Screenshot dargestellt.

Der dunkle Herrscher

4 Kommentare


11.04.2008 20:54 von Atombombe:
lol werend die einen kämpfen schläft der andere.

24.08.2007 18:31 von Riden:
Nice!

09.02.2007 22:14 von Masterboy:
Tolle lange Story.

09.02.2007 21:28 von DarkyDonut:
blaaaaack in blue
yay da kämpfen welche